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Portrait

Arm und doch so reich: Burkina Faso in Westafrika

Arm und doch so reich. Burkina Faso in Westafrika. Laut Human Development Index gehört Burkina Faso zu den drei ärmsten Ländern der Erde.Die Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei etwa 50 Jahren und rund Dreiviertel der Bevölkerung können weder lesen noch schreiben.

Main dans la Main, Stiftung Kirchmann für Afrika wurde von Felicitas und Hanns-Peter Kirchmann ins Leben gerufen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Entwicklungsprojekte in Afrika- im Wesentlichen Westafrika- zu fördern. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf den beiden Bereichen Gesundheit und Bildung.

"Main dans la Main", das bedeutet "Hand in Hand". Und genauso soll die Stiftung verstanden werden. Wir möchten Hand in Hand mit vielen Menschen aus Deutschland, aber ebenso mit den Menschen in Burkina Faso helfen und anpacken. Gemeinsam für ein land, das so arm und doch so reich ist. Reich an Kultur, reich an Traditionen. Kultur und Traditionen, die wir im Rahmen unserer Stiftungstätigkeit den Menschen in unserem land zugänglich machen möchten. Wir möchten möglichst viele Augen öffnen für die Schönheit Afrikas, die auch dort verborgen ist, wo vordergründig Missstände und Mangel herrschen. Gemeinsam möchten wir versuchen, Menschen nicht nur in in Burkina Faso eine Hilfestellung zu geben, damit sie für ihr Leben Perspektiven erkennen und diese aus eigener Kraft nutzen können.

Ziele der Stiftung

Beim Helfen ist Nachhaltigkeit gefragt

Die gemeinnützige Stiftung Main dans la Main, Stiftung Kirchmann für Afrika möchte mit unterschiedlichen Projekten und Initiativen dazu beitragen, dass Hilfe dort ankommt, wo sie dringend benötigt wird. Unser vorrangiges Anliegen ist es, in unserer Bevölkerung ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Hilfe in Ländern wie Burkina Faso nur dann wirklich effektiv ist, wenn sie dauerhaft ist und auf nachhaltige Weise dafür sorgt, dass die Betroffenen diese Unterstützung in Selbsthilfe umwandeln können. Außerdem möchten wir die Menschen in unserem Land für die Kultur Afrikas sensibilisieren und so eine Plattform für Verständnis und Solidarität kreieren.

Erwähnenswert ist außerdem, dass die Stiftung ausnahmslos mit ehrenamtlichen Kräften arbeitet, die keine Ehrenamtsentschädigung erhalten. Dadurch können die Verwaltungskosten niedrig gehalten werden, sie liegen derzeit unter 10% des "Umsatzes" der Stiftung, was ebenfalls ein großes Anliegen der Stiftung Main dans la Main ist.

Gesundheit und Bildung im Fokus

Gesundheit und Bildung stehen im Fokus unseres Engagements. Bei deren Förderung möchten wir besondere Rücksicht auf folgende Aspekte nehmen:

  • die Auseinandersetzung mit Architektur und bildender Kunst sowie mit den Gegebenheiten des afrikanischen Kontinents
  • die Einbeziehung von Forschung und Entwicklung
  • das Verständnis für die afrikanische, insbesondere die westafrikanische Kultur in der deutschen Bevölkerung durch Austausch und Unterstützung von künstlerischen Aktivitäten, Bildung und Schule, Gesundheitswesen, vor allem bei Kindern und Jugendlichen.

Zukunftsperspektiven schaffen

Es ist unbestritten, dass z.B. auch in Europa Not herrscht. Doch diese Not ist eine deutlich anders dimensionierte als die in Afrika. Die Not in Afrika ist nicht nur unvergleichlich viel größer, sondern auch in gewissem Sinne gefährlicher. Afrikaner fliehen aus ihrem eigenen Land, um den Missständen dort entkommen zu können. Sie fliehen in meist aussichtslosen Aktionen übers Mittelmeer, um Europa zu erreichen. Das reiche Europa vor Augen, in dem sie Perspektive vermuten, in dem sie ihre Zukunft sehen. Dabei müssen wir alle nur eines begreifen: Auch wenn die verzweifelten Versuche, der Not in Afrika zu entkommen, noch so verständlich sind - es ist keine Hilfe, wenn wir Afrika nach Europa verlagern. Weder für die Afrikaner, noch für die Europäer. Im Gegenteil müssen wir den Afrikanern eine Perspektive in ihrem eigenen Land schaffen. Hand in Hand. Ein funktionierendes Bildungs- und Gesundheitssystem ist einer von vielen wichtigen Aspekten hierfür.

An einem ganz konkreten Beispiel erklärt: Mit der Unterstützung des Krankenhaus-Projekts in Sabou durch Main dans la Main (siehe Projekte) tragen wir dazu bei, dass die Gesundheitsversorgung in dieser Region verbessert wird. Das ist augenscheinlich der Haupteffekt der Hilfe von außen, und das ist gut so. Doch die Hilfe soll noch weitere Kreise ziehen: Es soll auf einen langen Zeitraum eine stabile Mitarbeiterstruktur im Krankenhaus gestaltet werden. Diese Mitarbeiter sollen keine teuren europäischen Fachkräfte sein, sondern Menschen aus der Umgebung, die damit eine Chance erhalten, sich und ihren Familien ein solides Einkommen zu sichern. Sie könnten sich in dieser Region nahe an ihrem Arbeitsplatz eine neue Existenz aufbauen. Nach und nach könnte eine Infrastruktur generiert werden mit dem Erfolg, dass Sabou dann auch endlich an die Stromversorgung angeschlossen wäre. Eine Kettenreaktion im positivsten Sinne. So ergibt ein Schritt den anderen. Man muss die Schritte nur machen.