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09.06.21

Der große Wandel lebt von vielen kleinen Veränderungen...

Der große Wandel lebt von kleinen Veränderungen….

...daran glauben wir fest..... auch wenn wir im Moment von keinen großartigen Umwälzungen berichten können... im Hintergrund wird aber viel getan und gearbeitet... bei uns in Abensberg, aber vor allem in den Partnerländern...

In Burkina Faso ist die Regenzeit in vollem Gange, ebenso wie die administrativen Vorbereitungen zu den beiden Projekten in Serekeni. Unsere Partner vor Ort schreiben Schulungsprogramme für die Sensibilisierung und schreiben die Materialien für das Müllprojekt aus... nicht alles kann vor Ort besorgt werden, manches kommt auch aus Ouagadougou und das ist rund 800 km weit weg....es haben sich genügend Freiwillige für die Hygiene Komitees im Dorf gemeldet und auch die Anträge für die Düngegruben sind komplett.

Der Verein SEEPAT, mit dem wir vor allem die Sensibilisierungskampagne in Serekeni machen, hat den "Award Ecologie Africaine" bekommen, einen renommierten Ökologie- Preis, das macht uns auch ein wenig stolz, so einen lokalen Partner für das Müllprojekt gewonnen zu haben.

In Koudougou am Krankenhaus geht die Planung der Augenarztpraxis in die letzte Phase, die Verhandlungen mit der Initiative "One Dollar Brille" laufen, wir wollen dort auch einen Verkaufspunkt für günstige Brillen einrichten .

In Sina Gali, Nordnigeria, geht auch ein schwieriges Schuljahr zu Ende, dank einer großartigen Spende konnten zusätzliche Lehrer bezahlt werden bis zum Schuljahresende, das ist eine schöne Sache für die ganze Schulfamilie.

In Atar, Mauretanien, ist das Schuljahr bis Mitte Juli verlängert worden, um den Schülern mehr Bildung zukommen zu lassen, denn durch Covid 19 ist viel Unterricht ausgefallen. das ist anstrengend für alle Beteiligten, liegt doch die Durchschnittstemperatur in diesen Wochen bei über 40 Grad Celsius. Wir planen in diesem Jahr noch eine berufsbildende Maßnahme für junge Frauen in den Bereichen Friseur und Haushalt. Tourismus macht im Moment keinen Sinn, die letzten Ausgebildeten hatten ja zum Teil noch keine Praktikumsstellen bekommen, weil es einfach keine Touristen mehr gab. Haarpflege ist aber immer gefragt und junge Frauen, die Kenntnisse von Hygiene und Kochen besitzen, haben Chancen, bei Familienfeiern und Hochzeiten engagiert zu werden.

Es wird Zeit, die Projekte wieder besuchen zu können, im September sind die ersten Projektwochen geplant, bis dahin hoffen wir, dass die kleinen Veränderungen helfen, den großen Wandel in Gang zu setzen ...