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So sieht es aktuell aus

Die Baufortschritte in Sina Gali waren enorm und die Schule wäre noch leicht vor der Regenzeit im Frühsommer 2014 fertig geworden, wenn nicht....

Ja, wenn nicht Boko Haram all diese Träume zunichte gemacht hätte...

Unweit von Sina Gali wurden die fast 200 Schulmädchen entführt und die militante Sekte machte die ganze Region unsicher, die Situation für die von Main dans la Main beschäftigten Mitarbeiter war nicht mehr tragbar und der Bau wurde eingestellt.

Und dann mussten alle warten.... bis sich zum Jahresende 2016 die Lage soweit beruhigt hatte, dass Hanns-Peter Kirchmann im Januar 2017 zur Bestandsaufnahme nach Sina Gali reisen konnte. Im März 2017 wurden dei Arbeiten wieder aufgenommen und es geht mit Riesenschritten voran. Jetzt ist alles fertig und die Kinder können endlich in eine richtige Schule gehen.

Belibt die Lage weiter ruhig, steht der Brunnenbau auf der Agenda, der bestehende Brunnen war zwar schon baufällig, aber wurde zu allem Unglück auch noch von Boko Haram durch eine gezielte Sprengung zerstört.

Spenden sind willkommen....

Da muss man doch was tun?!

Im Jahr 2012 waren Felicitas und Hanns-Peter Kirchmann zu Fuß zwischen Kamerun und Nigeria unterwegs und stießen auf diese "Ruinenschule" im Dorf Sina Gali.

Fly and Help ist mit im Boot

Bei dem Kunst-und Schulprojekt "Hinter der Maske" 2012 in Siegen kam Main dans la Main in Kontakt mit der dortigen "Reiner Meutsch Stiftung (Fly and Help)", die sich ausschließlich an Schulprojekten in der Dritten Welt beteiligt.

Die Schule in Sina Gali kam wieder ins Spiel.

Stiftungsvorstand Hanns-Peter Kirchmann fuhr erneut nach Kamerun, um erste Kontakte zum Dorfchef, den Lehrern und den Eltern zu knüpfen und einen verlässlichen Projektanten vor Ort zu finden.

Fly and Help teilt sich die Kosten mit Main dans la Main und aus der Ruinenschule kann doch noch ein vernünftiger Bildungsort für die "vergessenen" Kinder von Sina Gali werden.

Auch 2017 beteilgt sich Fly and Help wieder mit einem Betrag von 2500 Euro an den Bauarbeiten, Bravo und Dankeschön

Es geht los

Der Bau beginnt im März 2014.

Die Schule in Sina Gali bekommt ein Dach, Türen, einen Betonboden und wird mit Schulbänken für die Größeren bestückt.

Außerdem wird ein Brunnen gebaut, denn in der Trockenzeit gibt es im Dorf kein Wasser und das ist ein Grund, dass viele Schulkinder eher zum entferneten Brunnen geschickt werden, als in die Schule...

Herr Olivier Pouilly, ein pensionierter französischer Schuldirektor, der in Maroua lebt, wird der Ansprechpartner für dieses Projekt sein.er ist bestens mit der Region vertraut und hat schon viele ähnliche Projekte erfolgreich betreut.

Bis zum Herbst soll alles über die Bühne gegangen sein, die Eltern haben tatkräftige Hilfe zugesagt.

Wie Phoenix aus der Asche

Nach nur 2 Monaten Bauzeit kann man die Schule in Sina Gali schon fast nicht mehr wiedererkennen!

Das ganze Dorf hat mitgearbeitet. Das Wasser musste aus 10km Entfernung herangeschleppt werden!

Nun fehlt nur noch das Dach und der Brunnen!