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Aktuell

Die Planungen für eine neue Ausstellung und Afrikaworkshops in Schulen laufen auf Hochtouren.

Kunst und Solidarität 2009

Durch Kunst und Kultur zu mehr Verständnis und Solidarität

Neben der Unterstützung von Projekten wie dem Krankenhaus in Sabou verfolgt die Stiftung Main dans la Main noch ein weiteres Ziel: Kunst und Kultur Afrikas durch Veranstaltungen nach Deutschland zu bringen. Der große Gewinn dabei ist, dass sich beide Ziele-Förderung von Bildung und Gesundheit in Afrika einerseits und Vorstellung afrikanischer Kultur andererseits- perfekt vereinen lassen und damit in zweifacher Hinsicht Hilfe geleistet werden kann. 

So fand in 2009 in Abensberg und Neustadt/ Donau ein besonderes Ereignis statt. Main dans la Main/ Kunst und Solidarität war der Name einer Ausstellung westafrikanischer Kunst. "Main dans la Main", also" Hand in Hand" war hier nicht nur Name, sondern auch Programm. 

Der Erlös aus dem Verkauf der präsentierten Bilder kam zu 60 Prozent den ausstellenden Künstlern, die alle zur Künstlervereinigung "WEKRE" gehören, zugute. Die übrigen 40 Prozent stellten die Künstler dem Krankenhaus in Sabou zur Verfügung. 

Begleitet wurden die Maler von der Gruppe" Diamanadia", die mit ihrer Musik und den traditionellen Tänzen das Erbe ihrer Vorfahren vor dem Vergessen bewahren wollen.

Main dans la Main macht Schule

Zusätzlich zur Ausstellung 2009 wurden auch diverse Projekte an Schulen im Landkreis Kelheim gestartet, um gerade Kindern und jungen Menschen die Kunst und Kultur Afrikas zugänglich zu machen, um neu-gierig zu machen und Berührungsängste zu mindern. 

Eine Woche lang trommelten, tanzten und malten Grund - und Realschüler sowie Gymnasiasten und Förderschüler mit den afrikanischen Künstlern in den Workshops, Hand in Hand für mehr Solidarität. 

Aus dem Besuch der Grundschule Train ist eine dauerhafte Partnerschaft geworden, in jedem Jahr unterstützen die Schüler, die Eltern und das Kollegium die Stiftung mit einer großzügigen Spende.Die Schüler haben Weihnachtskarten gemalt, sie haben kleine Arbeiten für die Eltern oder Großeltern für 1 Euro erledigt, im Jahr 2011 haben sie einen Wandkalender angefertigt und alles zugunsten der Stiftung verkauft. Mit dem Erlös des Schulfestes hat die Schulgemeinschaft einer jungen Schwester die Ausbildung in Tropenmedizin ermöglicht. 

So viel positives Feedback- sowohl aus der Ausstellung als auch aus den Schulprojekten, hat uns motiviert, aus dieser ersten Idee einen langfristigen Plan zu entwickeln und die Schul-und Kunstprojekte an neuen Standorten zu wiederholen.

Presseartikel zur Schulaktion 2009

Hinter der Maske 2012

Mit der zweiten großen Ausstellung und Schulaktion "Hinter der Maske" , diesmal ohne Heimvorteil in Siegen/Südwestfalen, im September 2012, wollten wir den Erfolg von 2009 wiederholen.Diesmal waren der Landkreis Siegen Wittgenstein und die Sparkasse Siegen, in deren Räumen die Kunst-ausstellung beheimatet war, Mitveranstalter und Hauptsponsoren der Aktion. 

Schirmherrin der Veranstaltung war ihre Excellenz Madame Marie-Odile Bonkoungou-Balima, Botschafterin von Burkina Faso in der Bundesrepublik, die die Ausstellung am 22.09.2012 feierlich eröffnet hat. 

Wieder waren einige Künstler in Siegen anwesend , um zusammen mit den Musikern der Gruppe Diamanadia die Schulaktion durchzuführen, unterstützt wurden sie von Frère Michel, der aus Sabou gekommen war und das Krankenhaus vertreten hat. 

Bei den Besuchen der 3 Gesamtschulen im Raum Siegen (Bertha-von-Suttner Gesamtschule Kreuztal, Gesamtschule Eiserfeld und Clara Schumann Gesamtschule) beteiligten sich über 300 Schüler an den Workshops, hörten sich Vorträge zu Afrika im Allgemeinen oder zu der Bedeutung der Naturreligionen und Masken in Burkina Faso im Besonderen an und ließen die Aulen der Schulen beim Abschlusskonzert beben. 

Die Künstler und Musiker waren von der Offenheit und Freundlichkeit der Siegener begeistert und fühlten sich sehr wohl. 

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Siegerländer Künstler wurde ein Gemeinschaftsbild erstellt, das von der Sparkasse Siegen erworben wurde, die Künstler wurden zu Atelierbesuchen eingeladen und konnten sich ein Bild der Arbeitsbedingungen der deutschen Kollegen machen. 

58 Prozent der Bilder und Masken und einige der mitgebrachten, selbst gebauten Instrumente haben neue Eigentümer in Siegen gefunden .Gut für die Künstler und auch für Sabou, denn auch hier haben alle Künstler 40% des Verkaufserlöses dem Krankenhaus gespendet. 

Dank der unentgeltlichen Hilfe vieler Menschen in Abensberg und Siegen konnte diese Aktion gelingen, Hand in Hand kann man viel erreichen. Danke, Siegen! 

Presse zu "Hinter der Maske"